Hingabe & Akzeptanz

Wenn alles zu viel ist

Lana Lutz

topless woman standing on beach during daytime
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Heute ist mir nochmal mehr bewusst geworden, wie wichtig Hingabe ist. Hingabe in dem Sinne, dass ich mit dem was ist, im Frieden bin und keinen Widerstand aufbaue.

Volles Wartezimmer, laute Musik

Ich saß nämlich heute im Wartezimmer beim Piercer, welches komplett besetzt war. Alle sprachen durcheinander und im Hintergrund lief laute Popmusik. Eine einzige Reizüberflutung, und das kurz bevor etwas sowieso schon aufregendes passiert. Ich für meinen Teil hätte mir eine entspannende Atmosphäre lieber gewünscht. Aber so ist das halt nicht immer. Was tat ich also? Ich gab mich hin. Schloss meine Augen. Atmete tief und gleichmäßig. Und ließ die Geräuschkulisse einfach da sein. Ich konzentrierte mich auf meinen Körper, meinen Atem und entspannte meine Muskeln. Die Geräuschkulisse trat nach und nach in den Hintergrund und ich war einfach im Frieden, mit dem was war. Und in dieser Haltung konnte ich zu neuer Ruhe und Kraft finden, sodass ich mir tiefenentspannt mein Nasenpiercing stechen lassen konnte. ;)

Das war nicht immer so

Zu dieser Form der Hingabe war ich nicht immer in der Lage. Es braucht stetige Übung. Doch es lohnt sich, gerade als Mensch mit empfindlichem Nervensystem in einer Welt, die nie wirklich leise ist.

Die zwei Pfeile

Man könnte Hingabe auch mit Akzeptanz gleichsetzen. Tatsächlich ist meiner Erfahrung nach Akzeptanz einer der wichtigsten Schlüssel zur Heilung. Denn oft entsteht das größte Leid eigentlich daher, dass wir eine Sache anders haben wollen, als sie ist. Sei es nun eine Situation, in der ich mich befinde, ein körperliches Empfinden oder eine Emotion. Der Buddha sprach hier vom Gleichnis der zwei Pfeile. Der erste Pfeil, der dich trifft, ist der tatsächliche Schmerz - das primäre Leid. Der zweite Pfeil trifft dich nicht wirklich - er steht für unsere Gedanken über den ersten Pfeil: "Warum hat ausgerechnet MICH dieser Pfeil getroffen?", "Warum genau jetzt?", "Ich will diesen Pfeil nicht haben!" und so weiter. Der zweite Pfeil wird als sekundäres Leid bezeichnet. Und hier kommt der Clou: am ersten Pfeil können wir erstmal nichts verändern, er hat uns getroffen. Doch den zweiten Pfeil haben WIR ALLEIN geschaffen - also können wir auch über ihn entscheiden. Der erste Pfeil, das primäre Leid, mag sich dadurch vielleicht nicht viel verändern. Doch oftmals erscheint uns der Schmerz dann nicht mehr so groß und unerträglich, wenn wir lernen, ihn achtsam zu betrachten und anzunehmen.

Eine Meditation für Dich

Ich hab dir daher eine Meditation aufgenommen, die dir helfen kann in genau diesen Zustand der Hingabe und Akzeptanz zu kommen. Du findest sie auf YouTube und in der Insight Timer App.

Mögest du Frieden IN DIR finden! :)

Alles Liebe
Lana

Lana Lutz - Lebensberatung

Endlich im Einklang mit dir.

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